Square Dance ist ein Hobby für Körper und Geist. Mitmachen kann jeder: Jung oder Alt, Familien, Paare oder Singles.

Square Dance ist ein amerikanischer Volkstanz, der sich im Laufe der Jahrzehnte zu dem Tanz entwickelt hat, der er heute ist. Square Dance entstand aus den europäischen Volkstänzen der Gründungszeit Amerikas. In aller Welt wird heute Square Dance getanzt. Square Dance tanzt man in Gruppen zu je 4 Paaren, die sich an den Linien eines gedachten Quadrates (=Square) gegenüber stehen.

 

Der Caller (Ansager) hat die Aufgabe, die Positionen dieser 4 Paare durch zurufen (callen) von Figuren zu verändern, die Konstellationen zu tauschen und sie schließlich wieder zum ursprünglichen Quadrat zusammenzufügen. Diese Figuren lernt der Tänzer in einem Kurs mit dessen erfolgreichem Abschluss er in den Kreis der weltweiten Square-Dance-Gemeinde aufgenommen wird.

 

Im Gegensatz zu fest einstudierten Tänzen weiß hier nur der Caller, was im nächsten Augenblick folgen wird. Die Kommandos beim Square Dance erfolgen in englisch und sind weltweit standardisiert und definiert, somit kann man überall auf der Welt miteinander tanzen. Da man aber nur die Namen der Figuren mit ihrer Ausführung verknüpfen muss, ist es nicht notwendig, perfekt Englisch zu sprechen oder zu verstehen.

 

Square Dance ist für jedes Alter geeignet und hält Körper und Geist in Schwung. Rang und Standesunterschiede werden "an der Garderobe abgegeben"; man spricht sich mit dem Vornamen an und hat gemeinsam viel Spaß.

Was ist Square Dance?


Warum Iburg und nicht Bad Driburg?

 

Bad Driburg mit in den Namen zu nehmen war im Gespräch, aber das hätte uns so auf diesen einen Kirchturm beschränkt, so kam dann die Idee auf, uns nach der Burgruine zu benennen, in deren Schatten wir tanzen und deren Blick weiter reicht.

 

Und wie um alles in der Welt kommt man jetzt als Square Dance Club auf Druiden?

 

Es war uns relativ schnell klar, das wir nicht in der großen Masse der der Swingers, Twirlers, Hoppers, Jumpers etc. untergehen wollten. Ohne diesen Clubs zu nahe zu treten, es gibt das alles eben schon im Umkreis und kopieren wollten wir nicht.

 

Da wir schon die Iburg als Ort für den Namen gewählt hatten, warum sollten wir dann nicht auch mit dem zweiten Teil dort Bezug nehmen. So kamen uns die Verse des Epos „Dreizehnlinden“ von Friedrich Wilhelm Weber ins Gedächtnis:

 

Lieblich war die Nacht, die kurze,

Vor dem Tag der Sonnenwende;

Auf der Iburg stumpfem Kegel

Flackerten die Opferbrände;

 

Auf der Iburg stumpfem Kegel

Hatten sich zum Balderfeste

Fromm geschart die Heidenleute,

Gaugenossen, fremde Gäste.

 

Unter Eichen auf dem Rasen

Stand der Opferstein, der graue,

Neben ihm mit blut'gem Messer

Eine riesenhafte Fraue:

 

Swanahild, die greise Drude,

Ihres Priesteramts zu walten,

Erzgegürtet; weißes Linnen

Floß um sie in reichen Falten.

 

Wir sind also nicht die ersten Druiden, die hier tanzen, auch wenn die Druiden von heute nichts mit den schaurigen Genossen des Epos gemein haben. 

Warum Iburg Druids?